Rubrik "Labor"
Das US National Institute of Standards and Technology hat den FTK Imager von AccessData in der Version 2.5.3.14. Der Testbericht stellt einige Abweichungen gegenüber dem Testplan fest.
So werden Sektoren im Bereich der Host Protected Area (HPA) und des Device Configuration Overlays (DCO) nicht gesichert. Bei der logischen Sicherung eines mit NTFS formatierten Volumes werden die letzten acht Sektoren nicht erfasst. Bemängelt wurde außerdem, dass der FTK Imager bei einem defekten Abbild nicht die Position des Fehlers meldet.
SSdeep verwendet die Technik des Fuzzy Hashings, um Ähnlichkeiten zwischen Dateien festzustellen. Jesse Kornblum hat nun die Version 2.0 des Programms veröffentlicht.
Soeben habe ich einen weiteren Versuch mit dem neuen FTK 2.0 beendet: das Aufbereiten eines USB-Sticks mit 256 MB Kapazität führte zu einem Volltextindex von gut 3 GB und etwa 200 MB in der Oracle-Datenbank. Die Bearbeitungszeit hierfür betrug allerdings mehr als 4 Stunden. Grund genug, die Dinge einmal genauer zu betrachten.
Während ich meinen ersten Fall mit dem neuen FTK 2.0 anlegte, stellte das Programm plötzlich die Arbeit ein. Doch zu meiner Überraschung war dann doch nicht alles verloren.
Gerade noch rechtzeitig vor den Ostertagen erreichte mich die neue Version des Forensic Toolkits von AccessData. Natürlich musste ich es direkt ausprobieren. In diesem Beitrag beschreibe ich meine Erfahrungen bei einer ersten Testinstallation.
Jesse Kornblum hat die erste Version seines neuen Programms dc3dd zur forensisch sicheren Kopie von Datenträgern freigegeben. Das Programm basiert auf GNU dd aus den coreutils (was dann auch die Versionsnummer erklärt). Es enthält dabei viele Funktionen des bekannten dcfldd.
Das NIST hat seinen Testbericht für Version 2.0 des DCCIdd veröffentlicht. Dabei wurden zwei Abweichungen gegenüber dem Testplan festgestellt.
Das National Institute of Justice der USA hat einen kurzen Aufsatz zur Effizienzsteigerung in forensischen Laboratorien veröffentlicht.
