Scalpel Version 1.60

Golden Richard hat die Version 1.60 des Carvers Scalpel veröffentlicht. Diese Version unterstützt erstmals den neuen Ansatz des In-Place Carvings.

Die Compilierung von Scalpel gelingt unter Linux sofort mit einem einzigen Aufruf von "make". Für Microsoft Windows enthält das Archiv bereits eine ausführbare Programmdatei.

Gegenüber früheren Versionen hat sich die Konfigurationsdatei scalpel.conf nur marginal verändert: lediglich die Signatur für das Ende von Grafikdateien im GIF98a-Format wurde modifiziert.

Die Option -p (preview) erstellt lediglich ein Protokoll der erkannten Artefakte, extrahiert diese aber nicht in einzelne Dateien. Auf diese Weise lassen sich bei geringem Zeitaufwand interessante Bereiche eines Abbildes identifizieren und diese dann gezielt bearbeiten.

Die Option -m <blocksize> (map) erstellt eine Art Nutzungskarte des Abbildes. Das Abbild wird hierzu in Blöcke der angegebenen Größe aufgeteilt. Für jeden Block nennt die erzeugte Map-Datei die Anzahl der enthaltenen Artefakte. Bei einem späteren Programmlauf kann Scalpel dann mit der Option -u (use) auf diese Karte zurückgreifen. Diese Funktionen sind derzeit jedoch nur experimentell.

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